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Dienstag, 18. Juli 2017

Mythen & Legenden der Geisterwelt



Unerklärliche Geräusche, Stimmen aus dem Nichts, Kälteschauer in warmen Räumen, Gepolter ohne Ursache?
Bilder fallen von der Wand, man fühlt sich beobachtet oder man spürt eine Anwesenheit, obwohl niemand da ist?

Gibt es ein Leben nach dem Tod? Gibt es Geister?
Ich kann diese Frage eindeutig mit JAAA! Beantworten.  Warum? Das ist doch ganz logisch:
Wie manche von euch wissen, bin ich ein großer Fan der Harry Potter-Bücher. Ich bin mir GANZ SICHER, dass es Hogwarts wirklich gibt, denn eine so faszinierende Welt kann man sich nicht einfach nur ausdenken. Folglich muss es natürlich auch Geister geben – den Fast Kopflosen Nick, den blutigen Baron, die maulende Myrte und natürlich all die anderen.
Meine Theorie ist völlig einleuchtend, oder?

Bei einer Recherche auf Facebook hat eine Teilnehmerin innerhalb kürzester Zeit 253 Kommentare erhalten - Tendenz steigend. Und die meisten Geschichten waren wirklich mysteriös, seltsam, unerklärlich und teilweise gruselig.




Überall auf der Welt gibt es Geschichten über Erscheinungen von Geistern und Gespenstern.


In Deutschland gibt es z.B. die Legende um Schloss Wittenberg:
Wittenberg erlangte durch Martin Luther Berühmtheit. Heute gilt das Schloss, welches ein Natur- und Völkerkundemuseum beherbergt, als Spukort. Oft soll sich zur Mitternachtsstunde im Schloss die Gestalt einer weißen Frau zeigen.

Einst zeigte sie sich einem jungen Soldaten. Da dieser ein Sonntagskind war, bat sie ihn, ihr zu folgen. Er begleitete die Frau in weiß und gelangte so in eine verborgene Kammer in der eine mit Gold- und Silbermünzen gefüllte Truhe stand. Mit der Weisung, niemals mit jemandem über dieses Begegnung zu sprechen, schenkte sie ihm einen Beutel voller Münzen. Viele Jahre später, nach dem Ende seiner Dienstzeit, heiratete der Soldat. Während der Feierlichkeiten ließ er sich von seinen Gästen dazu überreden, das Geheimnis und die Herkunft seines Reichtums bekannt zu geben. Während er erzählte, klopfte es plötzlich drei mal an das Fenster. Sofort kam ihm in den Sinn, dass dies die weiße Frau aus Schloss Wittenberg war und er sein Versprechen gebrochen hatte.

Von diesem Tage an schien ihm nichts mehr zu gelingen. Sein Erfolg blieb aus und er wurde mit jedem Tag schwächer und kränklicher. Er starb dann schließlich ziemlich plötzlich als armer und gebrochener Mann.


Im Tower of London starben viele Monarchen. Einer von ihnen war der erst dreizehn Jahre alte König Edward V. Als dessen Vater Edward IV starb, beanspruchte sein Onkel Richard, der Herzog von Gloucester, den Thron für sich. Er hat den 13-jährigen Richard und dessen jüngeren Bruder, den Herzog von York, in den Tower bringen lassen. Lord Hastings, ein königlicher Offizier, versuchte das Leben von König Edwad zu schützen, aber ohne Erfolg. Hastings Kopf rollte und die beiden königlichen Brüder wurden im Garten ermordet. Der Platz, auf dem die Ermordung wahrscheinlich statt fand, bekam den Namen: Blutiger Tower. Die Geister der beiden Brüder sollen noch heute in den Gemäuern des Tower of Londons umherspuken.


In Prag können wir den kopflosen Tempelritter treffen, der nachts auf einem weißen Pferd durch die Kopfsteingassen der Prager Altstadt reiten soll – mit seinem Kopf unter dem Arm! Jede Nacht in der Geisterstunde soll der Reiter die Altstadt unsicher machen und schon von weitem kann man das rote Kreuz auf seiner Brust erkennen.
Es heißt, wenn man dem kopflosen Ritter begegne, müsse man sich erst seinem riesigen Schimmel mutig in den Weg stellen, dem Ritter sein Schwert entreißen und es ihm durch das Herz stoßen, um selbst mit dem Leben davon zu kommen.


Das sind nur drei von zahlreichen Erzählungen. Es war unglaublich interessant und teilweise gruselig, die diversen Geschichten zu lesen.

Aber nun bleibt die Frage: warum gibt es Geister und weshalb geistern wir nicht alle nach unserem Ableben zwischen den Lebenden umher?
Nicht jeder Geist muss einen qualvollen Tod erlebt haben. Was ist geschehen, dass der Verstorbene keine Ruhe findet? Was möchte er uns mit seinem Erscheinen sagen?

Um nochmal nach Hogwarts zu gehen: die maulende Myrte wurde oft gehänselt, insbesondere von einer Mitschülerin namens Olive Hornby .
Als Olive sie mal wieder fertig gemacht hatte, verzog Myrte sich unglücklicherweise ausgerechnet auf das Mädchenklo mit dem geheimen Zugang zur Kammer des Schreckens. Dort traf sie der Blick des Basilisken unerwartet und tötete sie sofort.  Myrte selbst aber wusste, dass eigentlich Olive Hornby an ihrem Tod schuld war: Ihr verletzender Spott hatte Myrte ja in das tödliche Versteck getrieben.
Sie beschloss deshalb, diese Olive als Geist zu verfolgen und sich auf diese Weise bitter an ihr zu rächen.

Anscheinend können sich manche Seelen nicht von der Erde lösen und wandern umher – weil sie sich nicht lösen können oder eine Aufgabe zu erfüllen haben.

Warum habe ich euch das ganze erzählt? Nun ja, wie ihr euch wahrscheinlich vorstellen könnt, handelt „Das Funkeln der Nacht“ von Thalea Storm tatsächlich auch von Geistern. ABER: ich bin kein Fan davon gespoilert zu werden, deshalb sage ich jetzt nicht mehr viel dazu, außer: Lest es!


Es ist mystisch, geheimnisvoll, sehr emotional und mitreißend – ich habe den ersten Teil verschlungen und freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil, auf den ich leider noch viel zu lange warten muss.

Quellen:
www.prag.de
www.geisterundgespenster.de
www.harry-potter.wikia.com

Kommentare:

  1. Guten Morgen!

    Kennst du schon unsere Gruppe für Blogtouren auf Facebook? Vielleicht magst du ja mal vorbeischauen? :)
    Wir halten da alles aktuell und verlinken die Beiträge, damit man immer alles im Blick hat und nichts verpasst - bei den vielen Touren verliert man ja leicht den Überblick ;)
    https://www.facebook.com/groups/981737925190683/

    Liebste Grüße, Aleshanee

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  2. whahhh ein echt cooler gelungener Beitrag.....verdammt...ich mag und MUSS es lesen wollen :-)

    VLG Jenny

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  3. Guten Morgen,
    Ich glaube ja auch an das Übersinnliche und bin immer an solchen Geschichten interessiert.
    Toller Beitrag
    GLG Heidi

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  4. Guten Morgen ��

    Ich finde es klasse, dass das Buch auch etwas mit Geistern zu tun hat. Denn ich bin immer schon ein ganz großer Fan von solchen Romanen gewesen. Toll!

    Ganz liebe Grüße
    Zeki ☺

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